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Nur Pech mit Kickstarter

Kickstarter ist ne tolle Sache:
Statt dass sich nur große Firmen, denen genügend Startkapital zur Verfügung steht, ein neues Produkt ausdenken können, kann sich eigentlich jedermann ein tolles neues Produkt überlegen, per Kickstarter um Kapital "betteln" gehen und etwas auf den Markt werfen, was es so nie gegeben hätte. Die Pebble Smartwatch und das Nuki Türschloss sind Paradebeispiele hierfür.

Unter dem Strich eine Win-Win-Situation: Der Gründer, der das Projekt ins Rollen gebracht hat, bekommt Geld, um sein Produkt zu entwickeln, die Unterstützer, die via Kickstarter vorab einen Geldbetrag abdrücken, bekommen ein Geschenk oder das (irgendwann) fertige Produkt für einen verbilligten Preis.

Aber irgendwie habe ich das Pech, bei den Projekten, die ich unterstütze, generell ins Klo zu greifen...

LeapMotion
Gestenerkennung am Computer per Infrarot. Ich sah mich schon mein Mediacenter zu Hause von der Couch aus durch Rumfuchteln steuern zu können. Das DeveloperKit wurde schon vorab zur Verfügung gestellt und machte nen guten Eindruck.
Schade nur, dass die Systemversion meines Mediacenter-macMinis nicht mehr unterstützt wurde, als das Produkt dann letztendlich erschien. Und extra einen neuen Computer kaufen, nur um den Controller verwenden zu können...? Fehlkauf #1

DarkMail
Hmmm...keine Ahnung, was daraus geworden ist

BuddyGuard Flare
Tolle Idee, hatte ich sogar inzwischen geliefert bekommen. Allerdings hatte ich das mit dem Akkubetrieb bei der Kampagnen-Beschreibung wohl etwas falsch verstanden (und die Abbildung von einem Flare in Betrieb helfen auch nicht dazu bei, dieses Missverständnis aufzuklären): Das Ding muss doch tatsächlich an die Steckdose!
Hatte mich schon gewundert, wie die das hinbekommen, dass so ein Teil mehrere Tage mit dem Akku über die Runden kommen soll.
Naja, für meinen Eingangsbereich, der über keine Steckdose verfügt, jedenfalls absolut unnütz. Fehlkauf #2.

ZNAPS USB-Adapter
Kurz gesagt: Ein MagSafe für's Handy. Eigentlich keine große Wissenschaft, einen magnetischen Adapter für einen USB-Anschluss zu entwickeln und inzwischen finden sich dafür einige Anbieter auf Amazon und in eBay. Von diesem Projekt hatte ich in den letzten zwei Jahren allerdings nichts mehr vernommen. Nur, dass sich die meisten Unterstützer – wie ich – darüber beschweren, dass ihr Geld weg und nach zwei Jahren immer noch kein fertiges Produkt im Briefkasten zu finden ist.
Ich habe den Adapter für mich abgeschrieben. Vielleicht landet er ja doch noch im Briefkasten...zwei Tage, nachdem ich mir ein neues Handy mit USB3-Anschluss zugelegt habe.

Meater
Meine neuste Errungenschaft: Ein kleines Grill-Thermometer in Form eines Mikadostäbchens, welches die Temperaturdaten im Fleisch und um's Fleisch herum per Bluetooth ans Handy sendet. Genial!
Dumm nur, dass nun nach anderthalb Jahren Entwicklung die notwendige Handy-App mindestens Android 5 voraussetzt und meines zuverlässig seine Arbeit mit Version 4.4 verrichtet. Nun extra ein neues Smartphone kaufen, um den Grill-Thermometer verwenden zu können? Fehlkauf #3.

Ergo
Bei Kickstarter besteht nicht nur die Gefahr, dass die Gründer sich mit dem Geld aus dem Staub machen oder grandios an ihrem Projekt scheitern – nein, gerade bei technischen Entwicklungen kann es sein, dass man mit dem Produkt nach mehrjähriger Entwicklungszeit nichts mehr anfangen kann.

Ich muss bei der nächsten Kickstarter-Kamapgne etwas mehr darüber nachdenken, ob es sich wirklich lohnt, das Projekt zu unterstützen.
 
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