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macOS Classic läuft auch heute noch

Die meisten Mac-User werden das alte klassiche macOS wahrscheinlich nicht kennen. Bevor Apple 10er-Versionsnummern á la 10.13 und 10.14 auslieferte, gab es sehr wohl auch die Versionen 7, 8 und 9.
Der Umstieg von macOS 9 zu macOS X 10.0 war damals ein Quantensprung: Erst seit da hat macOS einen Unix-Unterbau (wenn es keine doppelt gemoppelte 10 darstellen soll, dann kommt das X bei "macOS X" wohl daher...allerdings verzichtet Apple seit einigen Jahren nun wieder auf dieses X).

Bis macOS X 10.5 konnte man die "klassischen Programme" (also Programme, die für macOS 7, 8 oder 9 geschrieben waren) weiterhin verwenden. Dafür startete macOS X im Hintergrund eine "Classic Umgebung", welche das Programm ausführte.
Das war damals genial. Während Windows XP keine Windows 95 Programme ausführen konnte, schaffte Apple es, Programme auszuführen, die für ein komplett anderes Betriebssystem geschrieben waren. Chapeau!
Und heutzutage werden die Programme so kompliliert, dass sie den Start schon verweigern, wenn man eine Betriebssystemversion hintendran ist.

Dies nun mal als Vorgeschichte. Unter Umständen könnte es mal nötig werden, auf das aus dem Jahre 1999 stammende System 9 zurückzugreifen. Da die Classic-Umgebung ab macOS 10.5 entfernt wurde, geht dies inzwischen nur noch über ein OpenSource-Projekt namens "SheepShaver".

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Selbstprogrammierte Schriften-Auto-Aktivierung InDesign/Suitcase

Automatische Schriften-Aktivierung ist eigentlich verpönt, manchmal trotzdem recht praktisch. Bei meinem aktuellen Setting InDesign CS5.5 und InDesign CS6 in Kombination mit Suitcase Fusion 1 (ja, alle drei laufen problemlos unter MacOS X 10.13!) funktioniert das mit Suitcase Fusion ausgelieferte Auto-Aktivieren-Plugin leider nicht mehr. Jenes geht nur bis zur CS3.

Wieso mein Arbeitgeber 120$ für die neuste Suitcase-Version ausgeben soll, wenn das Programm an sich funktioniert, kann ich ihm leider nicht verklickern.

Und so klicke ich krame ich immer wieder durch die Suitcase-Schriftensammlung und aktiviere die fehlenden Schriften von Hand.

"Kann man sich da nicht ein Skript zusammenbasteln...?" dachte ich mir heute.

Eigentlich: Kann man (mit AppleScript)!
Aber...

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Resorcen-Dateien per Finder-Kontextmenü entfernen

Wer Daten mit Windows- und Linux-Systemen austauscht, wird sie kennen, für alle anderen Mac-User bleiben sie unsichtbar: Resourcen-Dateien.

An sich eine sinnvolle Sache, manchmal jedoch ärgerlich, wenn man Daten auf andere Platformen rüberschiebt und sich (unerfahrene) Nutzer über doppelte und leere Dateien wundern. Order gar automatische Systeme abstürzen, weil sie nicht damit zu recht kommen.

Dafür habe ich mit Automator einen Dienst erstellt, welcher sich bequem über das Finder-Kontextmenü starten lässt und die gängigsten Resource-Dateien entfernt.

Vorsicht!
Anwendung auf eigene Gefahr. Hier wird via Bash der rm-Befehl angewendet. Ich übernehme keine Gewährleistug dafür, dass ich einen Fehler eingebaut habe oder dass durch gewisse Umstände Dateien gelöscht werden könnten, die eigentlich nicht gelöscht werden sollten und somit ggf. sogar das System unbrauchbar werden könnte.

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Windowmanagers gone crazy

Eigentlich brauchte ich nie einen Window-Manager, von denen es ja für den Mac zuhauf gibt. Die angeschlossene Bildschirmanzahl bleibt bei meinen Rechnern gleich und ich muss auch keine zwei Programmfenster genau fifty/fifty auf dem Bildschirm verteilen.

Dann bin ich allerdings über den WindowmanagerSlate gestolpert, der einige interessante Ansätze bot, für dich sogar ich Verwendung fand.
Zu allem hin ist Slate OpenSource.

Taucht man etwas tiefer in die Materie ein, landet man aber irgendwie sogleich bei Hammerspoon (ebenfalls OpenSource), was (nicht nur) ein Fenstermanager ist, sondern eine sehr mächtige Automatisierungslösung für MacOS X.

Diese beiden Programme möchte ich im Folgenden unter dem Gesichtspunkt "ziemlich aufgebohrte Fenstermanager" mal vorstellen.

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Resourcenfreies ZIPpen

Was waren das noch für Zeiten, als man zum Verpacken von Dateien auf StuffIt angewiesen war?
Schon seit langer Zeit bietet MacOS X die Möglichkeit, über den Kontextmenüeintrag "xy komprimieren" (früher mal noch irreführend "verpacken" benannt) eine ZIP-Datei zu erstellen.

Praktisch, um die Dateigröße für die Weitergabe zu verringern oder die Mac-Resourcen beim Weg über's Internet zu erhalten.

Des einen Freud' ist allerdings des anderen Leid':
Entpackt ein Windows-User das am Mac erstellte Windows-Archiv, wird er zudem von einem Ordner __MACOSX belästigt, welcher dieselbe Ordnerstruktur mit (scheinbar) leeren Ordnern beinhaltet, wie das eigentliche Archiv (siehe rechts).

Schlimm ist die Sache nicht, kann den einen oder anderen Windows-User allerdings nerven, wobei das eigentliche ärgerliche an dieser Sache ist, dass das Windows-ZIP-Programm auch heute noch nicht mit diesen Mac-Resourcen klar kommt und diese schlicht ignoriert. Unter MacOS X erstellte ZIP-Archive sind schon längst keine kleine Randerscheinung mehr.

Da sich diese Resourcen-Ordner inzwischen in unserem PC-verseuchten Netzwerk ansammeln und ich sie teilweise am Mac nichtmal löschen kann, da sie angeblich irgendwelche Dateien enthalten, die in Verwendung sind, habe ich ein kleines Automator-Plugin geschrieben, mit welchem sich resourcen-freie ZIP-Archive am Mac erstellen lassen.

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Neues Finder-Fenster als Duplikat vom gerade geöffneten
Das Tastenkürzel Apfel-N öffnet seit der Einführung von MacOS X im Finder ein neues Fenster. Was in so einem neuen Fenster angezeigt werden soll, lässt sich ganz praktisch im Voreinstellungs-Dialog des Finders einstellen (siehe Bild rechts).

Doch eine eine wirklich hilfreiche Einstellungsmöglichkeit fehlt meiner Ansicht nach: Ein neu geöffnetes Fenster sollte am liebsten den selben Ordnerinhalt darstellen, wie das gerade im Vordergrund befindliche Fenster.
Denn meistens will man noch ein zweites Fenster mit einem Unter- oder Über-Ordner auf dem Bildschirm haben und sich dann nicht nochmals ganz neu durch das Dateisystem hangeln.

Ich habe mir bei diesem Problem von meinem Lieblings-Hotkey-Manager Butler helfen lassen.

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Vorschau: "Speichern unter..." statt Duplizieren!

Was habe ich schon geflucht... Ab MacOS X 10.7 änderte Apple eine Funktion im Programm "Vorschau", die schon immer so war und in jedem anderen Programm so ist: Mit "Sichern unter..." bzw. Apfel-Shift-S erscheint der "Speichern"-Dialog und man kann das aktuelle Dokument unter anderem Namen und ggf. mit einem anderen Format speichern.

Aber Apple wäre (neuerdings) nicht Apple, wenn es sich nicht gerne von bewährtem trennt: In der Vorschau wird das aktuelle Fenster mit dem Tastenkürzel Apfel-Shift-S auf einmal dupliziert und der Fenstertitel wird editierbar, so dass man einen neuen Dateinamen eingeben kann (hatte ich noch in keinem anderen Programm gesehen, dass man im Fenstertitel rumpfuschen kann)...wobei die Datei dann noch immer nicht neu abgespeichert ist. Ein ziemliches Interface-Chaos und alles andere als intuitiv!
Vor allem bin ich es auch aus jedem anderen Programm gewohnt, dass ich zum Zeitpunkt, wo ich "Speichern unter" aufrufe, schon einige Änderungen am Dokument gemacht habe und mir da ein Duplikat des bereits geänderten Original-Dokumentes nichts mehr bringt, den am Ende habe ich zwei Dateien mit unterschiedlichem Dateinamen, aber gleichem Inhalt.

Das ganz ist so wirr, wie mein Geschreibe im letzten Absatz.

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Apple Mail und Exchange

Nach einem Systemupdate zickte das gute alte Entourage von Office 2008 ziemlich rum.
Überraschenderweise ist Apple Mail in einer Exchange-Umgebung garnicht mal so übel.

Sogar der Autoresponder lässt sich in Apple Mail konfigurieren.

Autoresponder

Diese Funktion ist ziemlich versteckt: Man mache einen Rechtsklick auf den Posteingang und wähle "Accountinformation".
 
Es öffnet sich ein neues Fenster, in welchem sich der Autoresponder konfigurieren und aktivieren lässt.
 
Hack des Tages: Automatisch Anrede bei E-Mail Antwort in Apple Mail

Zur Etikette beim E-Mail-Verkehr gehört für mich (wenn es sich nicht gerade um einen "Pseudo-Chat" handelt), die E-Mail mit einer Anrede ("Hallo Xaver") zu beginnen und mit einem Schluss-MfG ("Gruß – Erwin") zu beenden.
Je nachdem, ob man per Du ist natürlich mit Vornamen oder Nachnamen.

Besonders in der Firma kam mir bei täglich dutzenden E-Mails mal die Frage "kann ich mir das Getippe nicht sparen und wieso muss ich mir bei 'Herr Kulczynski' immer wieder auf's Neue einen abbrechen?" auf.

Es sind die kleinen Hacks, die einem das Tagesgeschäft erleichtern.
Anbei eine Anleitung, wie Anrede und Schluss-Gruß bei Apple Mail gleich in die E-Mail rein geschrieben werden, wenn man eine E-Mail mittels Apfel-R beantwortet.

Hinweis: Dies ist eine angepasste Version meines Hacks für Entourage – nun für Apple Mail.

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Mac ohne Neuinstallation in "Auslieferungszustand" versetzen

Letztens musste ich für jemanden ein MacBook Pro neu aufsetzen.
Schon das zweite MacBook Pro innerhalb von zwei Monaten, das einfach nicht mehr bootete (Balken unter dem Apfel-Logo bleibt mal irgendwann "hängen"; es scheint so, als ob auf beiden ein Update durchgeführt wurde und hierbei etwas schief ging).

Beim aktuellen Fall half es auch nichts, über die Recovery (⌘ R beim Einschalten festhalten) zu booten und dann mit Hilfe des Installationsprogrammes nochmals das aktuelle System drüberzubügeln.

Ich erwähne noch gerne, dass es sich zum Glück um ein gutes altes 2012er MacBook Pro gehandelt hatte, welches noch einen Firewire-Port hatte. Also im TargetDisk-Modus starten, wichtige Daten rüberziehen (da haben wohl einige noch nicht den Sinn und Zweck eines Backups verstanden) und die Welt ist schon fast wieder in Ordnung.

Danach über einen meiner System-USB-Sticks booten, Festplatte löschen und System neu installieren.

Nun gut...dann wollte ich erst mal testen, ob alles wieder läuft, nen paar Updates installieren und noch einige Programme installieren.
Dafür muss man ersteinmal den Setup-Assistenten durchlaufen und einen Benutzeraccount anlegen.

Diesen von mir angelegten Benutzer wollte ich später allerdings wieder entfernen, so dass der stolze Besitzer beim ersten Einschalten selbst wieder den Setup-Assistenten vor sich hat und sich seinen Benutzer-Account selbst anlegen kann.

Die Lösung, wenn man so im Internet sucht, ist immer "Na, lösch' doch einfach die Festplatte und installier' das System neu". Danke, sehr hilfreich!

Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass das schon mal einfacher ging, konnte ich meinen Plan wie folgt umsetzen.

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Firefox und Flash: Dateien und Ordner lassen sich nicht auf Öffnen/Sichern-Dialoge ziehen

Ein ziemliches Nischenproblem, vor allem weil die meisten Mac-Nutzer diese geniale Funktion wahrscheinlich nicht einmal kennen:
Normalerweise lassen sich auf jeden beliebigen Öffnen- und Sichern-Dialog eines Programmes Ordner und Dateien aus dem Finder drauf ziehen. Der Öffnen- oder Speichern-Dialog springt dann sofort zu diesem Verzeichnis.

Eine sehr praktische Funktion, da man den Ordner, in dem man etwas speichern oder öffnen möchte, oft bereits im Finder offen hat und sich nicht im Öffnen/Speichern-Dialog nochmals durch die Verzeichnisstruktur hangeln möchte.

Nachdem ich in Sachen Browser letztens zu Firefox umgestiegen bin, musste ich feststellen, dass diese Funktion seltsamerweise gerade dort nicht funktioniert, obwohl es sich um ein systemweites Feature handelt.

Letztendlich betraf es den Öffnen-Dialog, der durch ein Flash-Plugin ausgelöst wurde. Öffnen- und Sichern-Dialoge direkt aus Firefox heraus (Datei > Datei öffnen... zum Beispiel) funktionierten wie erwartet.

Es scheint sich wohl um irgendeine Sandbox-Funktion zu handeln, die mit Firefox in der Version 62 Einzug gehalten hatte. Wieso die von mir vermisste Funktion in Firefox' Flash-Sandbox geblockt wird, ist mir schleierhaft, denn auf das gesamte Filesystem habe ich im Öffnen-Dialog ja trotzdem Zugriff.

Die ganze Sache lässt sich de-aktivieren, dazu in der Adresszeile about:config öffnen und nach dem Einstellungsnamen dom.ipc.plugins.sandbox-level.flash suchen. Hier den Wert von 1 nach 0 ändern und Firefox neustarten.
 
Endlich mal ein Bug mit Lösung: Verkleinertes Finder-Fenster, welches sich nicht entfernen lässt

Na toll, da installiert man sich ein neues System, welches bereits in Version x.x.6 vorliegt, und hat gleich einen Bug am Hals, von dem ich erst befürchtete, dass ich den wie so manch andere (winzige, aber nervige) Mac-Bugs in vorherigen Versionen, nicht mehr los werde.
Zum Glück gibt es in diesem Fall einen einfachen Fix.

Problem: Manchmal blieben bei mir unter macOS 10.13 verkleinerte Geister-Fenster im Finder hängen, die sich weder verschieben noch schließen ließen. Nur ein Neustart des Finders ließ sie wieder verschwinden. Aber man kann doch nicht den Finder 2-3 Mal am Tag neu starten!

Letztendlich stelle sich heraus, dass dies beim Herausziehen eines Tabs aus einem Finder-Fenster passierte (dachte erst immer, es passiere beim Schließen des Fensters).

Der Bug scheint in der Finder-Preferences-Datei verankert zu sein.
Wenn man die Datei ~/Library/Preferences/com.apple.finder.plist löscht und den Finder neu startet (Apfel ⌘ + Wahl ⌥ + Escape), muss man zwar erst wieder seine Voreinstellungen neu einrichten, aber das Problem tritt ab nun nicht mehr auf.

Ihr findet den Benutzer-Library-Ordner nicht? Mehr Infos zum dämlicherweise von Apple versteckten Ordner hier.
 
Firefox + Firmenproxy = Nur Zertifikatsfehler

Im Unternehmensnetzwerk ließ sich Firefox leider nicht so einfach verwenden: Nachdem so gut wie jede Website auf HTTPS umgestellt hat und wir hier intern einen Proxy-Server verwenden, der wohl irgendwie die Zertifikate umschreibt, ließ sich keine Website öffnen.
Es erschienen nur Warnungen, dass mit dem Zertifikat der Seite etwas nicht stimmt – ohne Möglichkeit, dies zu umgehen (wie unsicher wäre das auch!).

Die ersten Treffer der Google-Suche halfen da auch nicht weiter: Proxy-Zertifikat (welches die IT mir netterweise zur Verfügung gestellt hatte) dem Anmeldungs-Schlüsselbund im Dienstprogramm Schlüsselbundverwaltung hinzufügen (das hilft nur bei Chrome), Proxy-Zertifikat unter /Library/Application Support/Mozilla/Certificates ablegen. Immer noch dasselbe Problem.

Nun, das Proxy-Zertifikat benötigt man auf jeden Fall. Jenes speichert man aber in Firefox selbst ab.

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Aktuell(er)es MacOS X auf dem MacMini 3,1 (2009) ... und anderen Macs

Mein 2007er Core-Duo-MacMini 1,1 hat mich die letzten 12 Jahre nie im Stich gelassen. An sich erledigt er auch heute noch alle (Server- und Media-)Aufgaben ohne Murren und ich würde ihn am liebsten auch noch weitere 12 Jahre nutzen.
Wären da nicht die Softwarehersteller, die den guten alten MacMini schon seit vielen Jahren als "obsolet/nutzt doch sowieso kein Mensch mehr" ansehen. Einerseits die Leute von Apple, die schon 2012 (nach 5 Jahren!) die Unterstützung eingestellt hatten, so dass mit MacOS X 10.7 das Ende der Fahnenstange erreicht ist; andererseits der Rest der Welt...man kann eigentlich nirgends mehr ein Programm herunterladen, welches beim sich beim Öffnen nicht gleich wieder mit der Fehlermeldung "Ihr System ist zu alt" verabschiedet.
Bisher konnte ich mit dem Status Quo gut leben. Alle Programme, die man benötigt, sind installiert, die Server-Aufgaben laufen sowieso reibungsfrei, wenn man mal davon absieht, dass PHP und mySQL auf einem recht alten Stand sind. Nur im Internet kann man inzwischen nicht mehr surfen, seitdem so gut wie jede Seite flexbox verwendet und es für MacOS X 10.6 nie einen Browser gab, der diese relativ neue CSS-Spezifikation versteht.

Kommen wir vom MacMini 1,1 zum MacMini 3,1, welcher mir vor kurzem in den Schoß fiel. Der kam zwei Jahre später auf den Markt und wurde dann "erst" 2017, nach 8 Jahren, von Apple in den Ruhestand geschickt: Letzte System-Version MacOS X 10.11.

Dank einem Patcher-Tool des Entwicklers dosdude1 kann man allerdings auch auf dem inzwischen 10 Jahre alten MacMini 3,1 das neuste Betriebssystem macOS 10.14 installieren.

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Erste Schritte mit Docker

Als Docker 2013 das Licht der Welt erblickte, war ich von der einfachen Virtualisierungs-Idee sofort fasziniert. Leider konnte ich mich erst fünf Jahre später wirklich damit beschäftigen, als ich anfing, einen neueren Server aufzusetzen. Auf meinem guten alten MacServer bekam ich Docker leider nie zum Laufen.

Allerdings kam schon bald etwas Ernüchterung auf. Erstens ist der Quer-Einstieg recht holperig, da es inzwischen zwei verschiedene Docker-Lösungen gibt: Docker Toolbox (es scheint: nicht mehr ganz so gewollt) und Docker Desktop (gegoogelte Lösungen für Probleme beziehen sich leider meist hierauf).
Die Unterschiede zwischen den beiden und der jeweilige Aufbau werden auf dieser Seite wirklich sehr schön erklärt.
Die Systemvoraussetzungen für Docker Desktop sind allerdings um einiges höher, als für die Docker Toolbox: Aktuell wird mindestens MacOS X 10.12 benötigt (nicht 10.10, wie auf der eben verlinkten Vergleichsseite erwähnt) und noch dazu muss der Prozessor des Macs mit einer "Memory Management Unit" ausgestattet sein, was bei Macs, die so etwa ab 2010 auf den Markt kamen, der Fall sein sollte. Detaillierte Informationen gibt es auf der Docker Desktop-Installationsseite.

Nun ja...der neuere Mac, den ich als Ersatz für den alten Server einsetzen wollte, ist aber leider auch nicht mehr so ganz neu und somit kann ich Docker Desktop nicht einsetzen.
Docker Toolbox funktionierte allerdings auch nicht wirklich: Beim Starten des Programmes Kitematic, mit dem man Docker verwalten kann, kamen nur seltsame Fehlermeldungen.
Docker Toolbox ist an sich nur "ein Paket", geschnürt aus den notwendigen drei Kommandozeilen-Programmen samt Installer und dem GUI Kitematic, welches der Verwaltung der Docker-Container dient.
Die wirklich notwendigen drei Kommandozeilen-Programme lassen sich auch so (am einfachsten mit dem Paketmanager Homebrew) installieren.

Weitere Momente der Ernüchterung: Antworten auf essentielle Fragen, wie "ah, da muss ja ein docker-daemon im Hintergrund laufen...wie starte ich den und wie sorge ich dafür, dass das beim Reboot automatisch geschieht?" sind schwer zu finden und bei den ersten Gehversuchen war es dann doch nicht nur einfach "fertiges Image herunterladen, starten, läuft".

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