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Ärger mit Gatekeeper
Apple macht seit Jahren immer mehr dafür, dass die Nutzer vor Trojanern, Viren, Würmern, Hackern und sich selbst geschützt werden.

Seit etwa MacOS X 10.7.5 gibt es den "Gatekeeper", welcher je nach Admin-Wunsch verhindert, dass User einfach irgendwelche Programme installieren/ausführen können, die nicht aus dem AppStore stammen. (Ich warte nur auf den Moment, wo Apple nur noch Programme aus dem AppStore zur Ausführung zulässt)

An sich eine gute Sache, denn selbst wenn sich irgendwoher ein Trojaner installiert: Dank Gatekeeper sollte er nicht ausgeführt werden können, so lange nicht "Ohne Einschränkung" in Systemeinstellungen > Sicherheit gewählt wurde.

Allerdings stieß ich letztens bei der Neu-Installation eines MacBooks auf das Problem, dass bei jedem Programmstart bestimmter Programme jenes Programm minutenlang (!) überprüft wurde, bevor es dann mal endlich startete (siehe Screenshot oben).

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Bootfähiger Ubuntu-USB-Stick, MacBook Pro und WLAN

Vielleicht muss man sein MacBook mal kurz mit Ubuntu booten.
In meinem Fall wollte ich versuchen, die System-SD-Karte eines Raspberry Pi zu reparieren (was letztendlich leider nicht gelang).
Mit MacOS X war dies trotz Fuse nicht möglich, da man mit Fuse zwar das Ext4-Dateisystem mounten kann, allerdings nur Read-Only.
Blieb also nichts anderes übrig, als die Karte irgendwo mit einem Linux-System zu reparieren.

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Dämliches Spaces-Verhalten ändern
Ich hielt es ja erst für einen unabänderbaren Bug und wäre auch nie auf die Idee gekommen, dass es in den Systemeinstellungen einen einfachen Haken gibt, der dieses Ärgernis beendet.

Problem: Verwendete man mehrere "Spaces" (z.B. Fenster im Vollbildmodus) und rechnet mit einer bestimmten Reihenfolge dieser Spaces von links nach rechts, so ändert sich ab und an die Reihenfolge.
Direkt nach dem Desktop folgt der VNC-Zugriff auf den Server, dann der Kalender...verwendet man einmal den Kalender, so ändert sich die Reihenfolge in Desktop-Kalender-VNC.
Was hatte ich schon geflucht!

Lösung: Entfernt man den Haken "Spaces automatisch anhand der letzten Verwendung ausrichten" in den Systemeinstellungen > Mission Control, bleiben die Spaces in der Reihenfolge, in der man sie gerne hätte.
 
Aktuelle Browser für MacOS X 10.6

Es ist inzwischen schwer bis unmöglich, für MacOS X 10.6 einen aktuellen Browser zu finden, der alle Websites so darstellt, wie sie eigentlich aussehen sollten.

Das systemeigene Safari ist auf dem Stand von 2011, (die neusten) Chrome- und Firefox-Browser lassen sich seit einiger Zeit auch nicht mehr installieren. Man möge doch mal sein Betriebssystem aktualisieren!

Nach langer Recherche bin ich zwar auf zwei Browser gestoßen, die wohl weiterhin entwickelt werden und unter MacOS X 10.6 laufen...aber für den täglichen Gebrauch sind sie leider auch nichts.

PaleMoon / NewMoon
https://forum.palemoon.org/viewforum.php?f=41
In dem Forum sind Downloads zu einem Port von PaleMoon zu finden, welcher unter MacOS X 10.6 läuft

Roccat
https://runecats.com/roccat-browser-for-mac/
Wohl aktuell, allerdings beim Rendern von Websites fast genauso mies wie das 7 Jahre alte Safari.

Leopard Webkit (nur MacOS X 10.5!)
https://sourceforge.net/projects/leopard-webkit/
Wer noch Mac OS X 10.5 im Einsatz hat, ist wesentlich besser dran. Auf Sourceforge findet sich ein Projekt, wo ein findiger Entwickler das aktuelle WebKit in nen alten Safari für 10.5 gepackt hat. Einwandfrei!
Bis vor ein paar Jahren gab es hier auch eine Version, die auf MacOS X 10.6 lief, aber mangels Entwickler wurde diese nicht weiterentwickelt.
 
Neues Finder-Fenster als Duplikat vom gerade geöffneten
Das Tastenkürzel Apfel-N öffnet seit der Einführung von MacOS X im Finder ein neues Fenster. Was in so einem neuen Fenster angezeigt werden soll, lässt sich ganz praktisch im Voreinstellungs-Dialog des Finders einstellen (siehe Bild rechts).

Doch eine eine wirklich hilfreiche Einstellungsmöglichkeit fehlt meiner Ansicht nach: Ein neu geöffnetes Fenster sollte am liebsten den selben Ordnerinhalt darstellen, wie das gerade im Vordergrund befindliche Fenster.
Denn meistens will man noch ein zweites Fenster mit einem Unter- oder Über-Ordner auf dem Bildschirm haben und sich dann nicht nochmals ganz neu durch das Dateisystem hangeln.

Ich habe mir bei diesem Problem von meinem Lieblings-Hotkey-Manager Butler helfen lassen.

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Suche auf Netzwerkfreigaben OHNE Spotlight

Als ich an meinem Arbeitsrechner von MacOS X 10.6 auf 10.9 updatete, hatte ich auf einmal einige Probleme, die meinen Workflow durcheinanderbrachten.

Eines der Probleme: Ich konnte auf keinem Server mehr nach Dateien suchen.
Apple findet es seit einigen Jahren schick, nur den Spotlight-Index zu durchsuchen, statt in einem gewählten Verzeichnis live nach Dateien zu suchen (das war unter MacOS X 10.6 nicht wirklich langsamer!). Und da für Netzwerkfreigaben kein Spotlight-Index angelegt wird, wird im Netzwerk halt gar nichts gefunden.
Der moderne User schert sich auch nicht um Arbeitsdateien, die auf einem Netzwerk-Server liegen und ist eher daran interessiert, den Anruf auf seinem iPhone am Mac weiterzuführen.

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MacOS 10.9 und Apache

Nach einem Update von MacOS X 10.6 auf 10.9 wurden auf einmal keine PHP-Skripte mehr vom Apache Webserver ausgeführt.

Außerdem gibt es in den Freigaben-Systemeinstellungen keine Möglichkeit mehr, den Apache Webserver (neu) zu starten :-(

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Spotlight und Mitteilungszentrale aus Menüleiste entfernen

Das größte neue Feature von MacOS X 10.4 war "Spotlight". Seit dem Erscheinen des Tigers anno 2005 befindet sich auf der rechten Seite der Menüleiste eine Lupe, über welche man so einfach wie in keinem anderen Betriebssystem nach Dateien, Terminen, E-Mails etc suchen kann.
2012 kam dann mit MacOS X 10.8 die Mitteilungszentrale mit in die Menüleiste.

Für mich persönlich waren die Spotlight-Lupe und das neue Mitteilungszentrale-Icon in der Menüleiste immer Platzverschwendung. Gerade auf kleineren Bildschirmen kann es schnell mal passieren, dass stattdessen andere – mir wichtigere – Menüs der Menüleiste ausgeblendet wurden, wenn das eine oder andere Programm ordentlich viele Menübefehle zur Verfügung stellte.

Außerdem ist gerade in den neueren Systemen die Spotlight-Lupe in der Menüleiste ein kleines Interface-Desaster:
Bei einem Klick auf etwas in der Menüleiste geht man davon aus, dass hier ein Menü ausklappt. Auf neueren Systemen öffnet sich aber stattdessen ein Overlay in der Mitte des Bildschirmes. Eigentlich sollte Apple die Spotlight-Lupe schon längst in ein Untermenü verbannt oder es vollständig entfernt haben (es gibt ja immerhin auch ein einfaches Tastenkürzel für Spotlight).

Wie bekommt man die Icons von Spotlight und der Mitteilungszentrale nun aus der Menüleiste?

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Apple Mail zeigt keinen E-Mail-Inhalt mehr an
Letztens bekam ich von einem Freund den Hilfeschrei, dass er (oder eher: sein iMac) wohl einen Virus hätte: Seit einem bestimmten Zeitpunkt sind alle E-Mails, die er öffnet, leer.
Die Kopfinformation mit Absender und Betreff wird angezeigt, der eigentliche Mail-Body mit dem interessanten Inhalt (ja...einige Leute schreiben alles Wichtige gleich ins Betreff. "Können Sie mich mal zurückrufen?") wird einfach nur weiß angezeigt.

Auch wenn es inzwischen den einen oder anderen Virus gibt, der auf einem Mac Schaden anrichten kann, ging ich davon aus, dass dies hier sehr wahrscheinlich nicht die Wurzel allen Übels ist; auch obwohl der betroffene User ein paar E-Mails an seine Kollegin weitergeleitet hatte und diese dann prompt mit demselben Problem zu kämpfen hatte.

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Programm-Tipp: DVDpedia
Ich hatte jahrelang Delicious Library verwendet, um meine DVD und sonstigen Film-Dateien an einer zentralen Stelle zu katalogisieren. Delicious Library hatte ein ansprechendes Interface und praktische Funktionen (wie z.B. dem Abruf aller Film-Informationen samt Cover aus dem Internet oder automatischen Hinzufügen nach Abscannen des DVD-Barcodes).

Leider ließ die Freude schon vor einigen Jahren nach, als sich das Info-Feld "Genre" nicht mehr korrekt mit Informationen füllte und ich im Programm keine Möglichkeit fand, die Infoquelle zu bearbeiten. Wohl holt(e) sich Delicious Library alle Informationen bei Amazon und wenn die Informationsquelle mal etwas an der API ändert und man im Programm keine Möglichkeit hat, dies anzupassen, dann ist schlecht.

Letztendlich sperrte Amazon dann 2018 den API-Zugang für Delicious Library und es ließen sich keine neuen Assets mehr zur Bibliothek hinzufügen (außer man möchte sämtliche Informationen manuell reintippen).
Sämtliche installierten Programme verwendeten wohl denselben Developer-Key...das war Amazon verständlicherweise nicht recht, da diese Schnittstelle zumal eher für Advertising gedacht war.
Nun könnte man sich selbst einen Developer-Key bei Amazon erstellen und diesen nutzen – bei den wenigen privaten Zugriffen stört das Amazon eher weniger – allerdings ist der von Delicious Library verwendete Developer-Key fest im Programmcode verankert und kann nicht getauscht werden.

Eine Alternative muss her!

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Finder: Hängendes Login-Fenster killen
Das instabilste an MacOS X ist der Finder. Ein besonderes Problem hat er mit Netzwerkverbindungen. Sind die mal nicht erreichbar oder antworten nicht wie erwartet, kann sich das bunte Rädchen für Ewigkeiten drehen, ohne dass man im Finder weiterarbeiten kann.
Ein Neustart des Finders sorgt dabei meist für nur noch mehr Schwierigkeiten.

Im letzten Fall hatte ich mich via Finder-Menü Gehe zu > Mit Server verbinden... per VNC mit einem Computer verbinden wollen, von dem ich mir nicht so ganz im klaren war, ob er überhaupt aktiv ist und wie nochmals der Benutzername war.
Nach einigen Versuchen blieb dieses oben gezeigte Login-Fenster dann hängen. Dank ausgegrautem "Abbrechen"-Button war nicht einmal der Versuch da, diesen Vorgang abzubrechen.

Hilfe brachte die "Aktivitätsanzeige" (ggf. via Spotlight öffnen, falls im Finder nichts mehr reagiert).

Der NetAuthAgent muss beendet werden (falls dies nicht hilft: "Sofort beenden" wählen) und schon verschwindet das Login-Fenster.

 
wput auf dem Mac installieren

Während man mit wget Dateien herunterladen kann (analog zu curl), lassen sich mit wput Dateien via FTP-Protokoll mit einem Einzeiler hochladen.

Als ich letztens wput auf einem weiteren Mac installieren wollte, musste ich feststellen, dass es hier einige Tücken gibt. Zum Glück hatte ich mir, als ich vor Jahren schon einmal das Problem hatte, Notizen gemacht, denn die Website, die mir damals weitergeholft hatte, existiert inzwischen nicht mehr.

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Kein HTML5-Video-Autoplay in Safari

Es ist unglaublich, aber seit Jahren schon muss man sich von selbst abspielenden Videos auf Websites gängeln lassen. So mancher Browser bietet monatlich ein Update in Form einer komplett neuen Versionsnummer, doch dass HTML5-Videos nicht automatisch loslegen (können), sobald eine Seite geladen ist, das scheint in Ding der Unmöglichkeit für die Browser-Programmierer.

HTML5 und der Verzicht auf Flash bringt in diesem Fall nicht nur Vorteile mit sich: Früher mit Flash (bzw. einem Browser, der kein HTML5-Video abspielen kann) waren nervige Videos in Safari schnell mit einem Plugin wie PluginCustoms oder ClickToPlugin blockiert.
Aber schon seit Jahren setzen Websites was die eingebundenen Videos betrifft immer mehr auf den HTML5-Standard, was an sich ja keine schlechte Sache wäre, wenn es hier nicht nur die dämliche Möglichkeit geben würde, dass diese Videos – ob es der Seitenbesucher nun will oder nicht – sofort loslegen können...und keiner der großen Browser die Möglichkeit bietet, das in den Einstellungen irgendwo generell zu verbieten.

Da sich nach einigen Jahren immer noch kein richtiges Plugin für Safari das Licht der Welt erblickt hat, welches nerviges Autoplay verbietet (abgesehen vielleicht vom JSBlocker... aber der ist mir für diesen einen Anwendungsfall irgendwie zu viel des Guten und funktioniert in Safari 5.0.5 nicht) habe ich mir ein eigenes UserScript geschrieben.

Um dieses UserScript verwenden zu können, ist allerdings für Safari ≥5.1 die Browser-Erweiterung TamperMonkey, bzw. für Safari <5.1 GreaseKit im Zusammenhang mit SIMBL notwendig.

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Bookmarks automatisiert per Kommandozeile erstellen
Schon seit der Einführung von MacOS X hatte ich die wichtigsten Links zu den am häufigsten verwendeten Servern in einem extra Ordner im Dock abgelegt. So ist jeder Server mit zwei Klicks und ohne große Sucherei gemountet.

Normalerweise sind diese Bookmarks relativ flott mit Hilfe des Texteditors meiner Wahl erstellt (siehe dieser Artikel).
Bei einem Freund von mir, dem ich öfters in seiner Agentur aushelfe und der eine gewisse Personalfluktuation hat, ist dies allerdings so langsam zu einer zeitintensiven Angelegenheit geworden, da ich auch Benutzername und Passwort für den Serverzugriff mit im Bookmark speichere und für jeden neuen Mitarbeiter sämtliche Bookmarks komplett neu erstellen muss.

Deshalb habe ich mir nun – endlich nach Jahren – ein Shell-Skript für diesen Zweck geschrieben (welches inzwischen ein Perl-Skript geworden ist, da mir das Parsen der Server-Konfigurationen im Skript mit Bash etwas zu blöd wurde).

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Safari: Sichere Dateien nach dem Download automatisch öffnen

Ich nutze ab und an von zu Hause aus einige Programme der Firma via Citrix. Dazu melde ich mich im Browser auf einer speziellen Seite an und klicke auf das Programm meiner Wahl, worauf eine Datei heruntergeladen wird, die ich dann mit dem Citrix Receiver öffnen kann.

Immer erst das Programm im Browser anklicken und dann die .ica-Datei aus dem Downloadordner öffnen nervt, obwohl ich einen sehr aufgräumten bzw. leeren Download-Ordner habe (seltsamerweise stolpere ich bei vielen Menschen über Downloadordner, die mehrere hundert Dateien enthalten).

Ich fragte mich, ob man Safari nicht dazu veranlassen kann, die heruntergeladene Datei automatisch selbst zu öffnen.

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