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InDesign: Relinker Plus - Links neu verknüpfen

Nehmen wir mal an, wir haben ein Layout-Dokument mit 50 Bildrahmen. In jedem Bildrahmen ist ein JPEG-Bild verknüpft.
Allerdings bekommt man von der Litho 50 TIFF-Dateien, die man nun allesamt neu verknüpfen muss.

"Ganz einfach über die Verknüpfungs-Palette!" ...werden manche sagen.
Das funktioniert leider nicht immer. Also bei mir eigentlich nie. Entweder, weil mir schon die dazugehörigen JPEG-Bilder nicht vorliegen oder weil das InDesign-Dokument in einem Redaktions-System liegt und ich keine lokale InDesign-Datei habe, die ich mal in den Links-Ordner mit rein legen könnte, so dass InDesign weiß, wo es denn nach den Bildern suchen soll.

Zum Glück gibt es Skripte!

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Alles Müll und Schrott!

Erst ging man der Plastiktüte an den Kragen: Sie ist schlecht für die Umwelt. Erstens, weil sie aus Plastik ist und zweitens, weil sie im Endeffekt ja dann sowieso irgendwann mal im Meer landet.
Nächster EU-Clou: Die Strohhalme müssen weg! Ebenfalls aus Plastik und landen ebenfalls bevorzugt im Meer.

Nicht, dass ich es schlecht finden würde, auf Plastik so gut wie möglich zu verzichten, aber nun heißt es schon seit Jahren "Der Müllberg muss schrumpfen!" und was in den letzten Jahren tatsächlich dagegen unternommen wurde, kommt mir eher wie ein "Seht! Wir haben was gemacht!" vor, anstatt das Problem wirklich pragmatisch anzugehen.

Ein paar Thesen meinerseits.

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Safety First

Das Thema "Technik und Sicherheit" ist in den letzten 2-3 Jahren immer mehr und mehr in den Medien zu hören. Man möchte manchmal meinen, dass Computer und Computerprogramme vor dem Jahre 2010 absolut sicher und unhackbar waren und seit einigen Jahren immer anfälliger werden.

Stimmt natürlich nicht. Der Medienrummel wird immer größer und durch die Vernetzung über das Internet werden Sicherheitslücken auf immer mehr Geräten fataler, als sie sonst ohne Netzwerk-Stecker wären. Und natürlich hat inzwischen jeder zig Geräte mit Mikroprozessor und "Leitung nach außen" in seiner Wohnung. Ja, sogar schon Glühbirnen (die "smarten") könnten theoretisch eine Gefahr für das eigene Netzwerk oder das gesamte Internet werden. Man muss nur eine Sicherheitslücke finden und prompt hat man ein Bot-Netz mit Millionen von Internet-Geräten von Hersteller X. Zumindest so lange, bis der Hersteller die Sicherheitslücke patcht. Falls er sie patcht.

Hier haben wir nämlich das größte Problem der heutigen Zeit. Nicht, dass Geräte Sicherheitslücken haben – soetwas lässt sich schwer ausschließen – sondern dass die Patches zum schließen eben jener Lücken generell nur auf die neusten Geräte kommen.
Kein Hersteller hat die Lust, auch nur einen Euro in seine alte Hardware zu investieren. Sollen die Kunden doch lieber gleich was Neues kaufen!

Beispiel:
Der aktuelle Buzz um Meltdown und Spectre. Alles gut, wenn man sich sowieso all 2-3 Jahre nen neuen Computer kauft. Apple hatte recht bald nen Update seines neuesten MacOS am Start, welches die Sicherheitslücken wohl im großen und ganzen abdichten soll. Gibt es auch ein Fix für zum Beispiel MacOS X 10.6? Nein, man soll sein System sowieso updaten. Das ist viel zu alt und hat noch viele andere gefääährliche Sicherheitslücken! Nun gut; allerdings hatte ich damals auf die Karte "Ein Mac ist zwar teuer, hält aber eine Ewigkeit" gesetzt. Auf meinen Geräten, die ich nutze, ist maximal MacOS X 10.7 installierbar. Das macht dieses eine Problem nicht besser und schafft noch viele andere Probleme. Bleibt also nur der Griff zu neuer Hardware. Neuer Laptop, neuer MacMini und vom Chef nen neuen MacPro genehmigen lassen (wobei es den so in der Art nicht gibt. Was will ich mit einer 4000€ teuren kleinen schwarzen Mülltonne, die sich nicht erweitern lässt?). Die einwandfrei funktionierende Hardware, die mich in den letzten 10-12 Jahren noch nie im Stich gelassen hat, einfach in die Tonne schmeißen.
Klar mögen viele sagen "10-12 Jahre alt? Mensch, kauf' Dir mal was Neues". Aber wieso? Die Hardware läuft. Sie deckt alles ab, was ich täglich benötige. Ein neues Gerät bringt nicht viel mehr Vorteile (bis auf Sicherheitspatches), höchstens Nachteile (fehlende Schnittstellen zu vorhandener Peripherie, neue Bugs, die vor 10 Jahren nicht vorkamen, hohe Anschaffungskosten). Und alle reden vom Müllberg.

Krasser wird die Sache, wenn man sich auf dem Mobiltelefon-Markt umschaut. Neudeutsch "Smartphone"-Markt, wobei ich die Dinger auch 2018 immer noch nicht wirklich "smart" finde.
Hatte mir 2014 ein gebrauchtes Moto X gekauft. Das Modell war damals ein Jahr alt und Android 4.4 war installiert. Ich könnte auf den "Update"-Button klicken und hätte dann Android 5 am Hals, was ich nicht unbedingt möchte und was auch schon wieder einige Jahre auf dem Buckel hat, ergo in Sachen Sicherheitsupdates dasselbe Stiefkinddasein führt. Mit dem Moto X an sich bin ich immer noch zufrieden. Es deckt meinen täglichen Bedarf, der Akku hält in den meisten Fällen immer noch für erstaunliche zwei Tage. Wieso sollte ich mir ein Neues Gerät kaufen und das aktuelle in der Schublade vergammeln lassen oder entsorgen? (Stichwort "Müllberg")

Ich würde mich jetzt sehr weit aus dem Fenster hinauslehnen, wenn ich verlangen würde, dass die Hersteller bitteschön ihre Geräte bis zum bitteren Ende supporten sollen.
Aber vielleicht sollte man sich mal darüber Gedanken machen, ob es wirklich sinnvoll ist, jedes Jahr 10-20 neue Modelle auf den Markt zu schmeißen. Lieber nur eines (ggf. in verschiedenen Ausführungen, was Größe und Leistung betrifft), welches dann aber auch noch in 10 Jahren up-to-date ist.
Oder back to the roots: Eine wirklich neue Betriebssystem-Nummer mit <ironie>den vielen tollen neuen Features</ironie> nur noch all 5 Jahre statt jedes Jahr ein großes Update, wo ein normaler User schon nicht mehr den Unterschied zur vor-vor-Version erkennt. So hätte man innerhalb von 10 Jahren nur 2 System-Versionen zu supporten.

Ich selbst habe diese ständige "Oh, ein neues Modell ist da, das muss jetzt gekauft werden" jedenfalls schon seit Jahren satt.
Und funktionstüchtige Hardware auf den Schrotthaufen zu werfen, nur weil die Hersteller keine Updates mehr liefern, habe ich noch mehr satt.
 
InDesign: Tastenkürzel für vertikale Textausrichtung

Leider gibt es in InDesign kein Tastenkürzel, um die vertikale Textausrichtung zu ändern.

Immer den Textrahmenoptionen-Dialog öffnen und dort die gewünschte vertikale Ausrichtung zu ändern, ist etwas mühsam, wenn man dies in einem Layout mehrere Male ändern möchte (und nicht alle Textrahmen zusammen selektieren kann).

Ein einfaches Tastenkürzel, wie es auch bei der horizontalen Ausrichtung der Fall ist, wäre wünschenswert.

Deshalb habe ich ein kleines Script geschrieben, welches ich dem Skripts-Panel hinzugefügt und dann via Bearbeiten > Tastaturbefehle... ein Tastenkürzel zugewiesen habe.

Vertikale Textausrichtung aendern.jsx
if (app.selection.length == 0) {
  alert("Sie haben keine Objekte ausgew\u00e4hlt!");
} else {
  for (var x=0; x<app.selection.length; x++) {
    if (app.selection[x].hasOwnProperty("textFramePreferences")) {  
      switch (app.selection[x].textFramePreferences.verticalJustification) {  
        case VerticalJustification.TOP_ALIGN: app.selection[x].textFramePreferences.verticalJustification = VerticalJustification.CENTER_ALIGN;break;  
        case VerticalJustification.CENTER_ALIGN: app.selection[x].textFramePreferences.verticalJustification = VerticalJustification.BOTTOM_ALIGN;break;  
        case VerticalJustification.BOTTOM_ALIGN: app.selection[x].textFramePreferences.verticalJustification = VerticalJustification.TOP_ALIGN;break;  
        case VerticalJustification.JUSTIFY_ALIGN: app.selection[x].textFramePreferences.verticalJustification = VerticalJustification.TOP_ALIGN;break;  
        }
      }
    }
  }

Bei jedem Tastendruck ändert sich die vertikale Ausrichtung aller selektierten Textrahmen von Oben => Mitte => Unten => Oben => ...

Die Ausrichtung "Vertikaler Keil" habe ich weg gelassen, da ich persönlich sie so gut wie nie verwende (da kann man dann im Zweifelsfall auf den Textrahmenoptionen-Dialog zurückgreifen).
Sollten die Optionen Oben => Mitte => Unten => Vertikaler Keil => Oben => ... gewünscht werden, dann in Zeile 9 des Skriptes (vorletzter case) VerticalJustification.TOP_ALIGN; in VerticalJustification.JUSTIFY_ALIGN; ändern.

 
InDesign: Mehrere Objekte auf gleiche Größe bringen
Markiere ich in InDesign mehrere Objekte und will sie auf dieselbe Größe bringen, so ändere ich immer nur die Gesamtgröße aller markierten Objekte, statt jedes einzelnen Objektes.
Das macht meistens Sinn, aber manchmal möchte man es doch lieber anders haben...
 

Um schnell mehrere Rahmen auf dieselbe Größe zu bekommen, habe ich folgendes kleines Skript geschrieben, welches man der Skript-Palette hinzufügen kann.

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Neu eingerichteter FritzBox-zu-FritzBox-VPN funktioniert nicht

Ein Freund, mit dem ich ein FritzBox2FritzBox-VPN-Netzwerk habe, hat letztens von Unitymedia eine neue FritzBox auf's Auge gedrückt bekommen. Dass man hier tätig werden muss, wurde ihm dann allerdings erst klar, als sein Internet nicht mehr funktionierte. Also Box ausgetauscht und WLAN an Handy und Laptop neu eingerichtet – das schafft sogar der Laie.
Sowohl unsere VPN-Verbindung wie auch seine eigene zum Büro waren damit allerdings dahin.

Da ich schonmal Probleme damit hatte, auf einer neueren FritzBox die alte VPN-Config-Datei aufzuspielen (früher musste man ja mit einem separaten Windows-Programm eine Config-Datei erstellen, die man dann auf der FritzBox importieren konnte) und es ja inzwischen nur noch wenige Klicks sind, zwei FritzBoxen per VPN zu verbinden, entschied ich mich dafür, stattdessen die zwei VPN-Verbindungen neu einzurichten.

Kommen wir nun zum eigentlichen Problem:
Alles korrekt eingerichtet, aber nix funktioniert.

Meine heimische Box, von der ich die Verbindung zur Entfernten aufbauen möchte, bringt im Log die Fehlermeldung IKE-Error 0x2027, was sich nach etwas Recherche als ein timeout entpuppt.

In meinem Fall sind beide FritzBoxen an einem DynDns-Dienst registriert und könnten sich theoretisch gegenseitig im Internet finden. Da wirkt ein Timeout seltsam.

Etwas versteckt in der AVM-Wissensdatenbank stieß ich (zwischen den zu erwartenden sehr hilfreichen Informationen "Sind beide Boxen online?", "Haben Sie sich vertippt?", "Nochmals löschen und neu einrichten") auf die Info, dass die ganze Sache zum Scheitern verurteilt ist, sofern bei der entfernten FritzBox (die die Verbindung in dem Moment nicht herstellt) ein MyFRITZ!-Konto eingerichtet ist. Muss man nicht verstehen, ist aber so.
Kurzer Blick in die Einstellungen der neuen Unitymedia-FritzBox: Da hat der Kollege wohl an zu vielen Stellen herumgeklickt, als er versucht hatte, den HTTPS-Zugang zu aktivieren, so dass ich von fern wieder alles einrichten kann – MyFritz! war aktiv (siehe Bild rechts).

Haken raus, übernehmen und FritzBox dazu genötigt, neu zu starten (was bei einer von Unitymedia kastrierten FritzBox gar nicht so einfach ist).

Und promt klappt's mit der VPN-Verbindung.

Fazit

1. Will man zwei FritzBoxen per VPN verbinden und setzt auf beiden Seiten zum Auffinden auf DynDns (statt auf das ominöse properitäre MyFritz!), darf die MyFritz!-Funktion nicht aktiv sein

2. Ebenfalls kurios: Gebe ich statt einer DynDns-Adresse eine feste IP für die entferne FritzBox an, weil der Partner vielleicht eine feste IP hat, dann sollte auf der entfernten Box außerdem auch kein DynDns-Dienst eingerichtet sein. Auch dies würde zu einem IKE-Error 0x2027 führen

 
Alphakanal-Freisteller in InDesign

Man lernt nie aus!

Da arbeite ich schon in InDesign, seit es InDesign gibt, und kannte bisher nur die Freistellungs-Funktion über Objekt > Beschneidungspfad > Optionen...

Dass man, sofern das Bild einen Alphakanal besitzt, diesen auch über die Importoptionen beim Platzieren anwenden kann (siehe Bild rechts), war mir bis vor kurzem nicht bewusst.

Vorteil: Hier werden die echten Alphakanal-Informationen Pixel für Pixel zur Freistellung benutzt (während bei Alphakanälen und Objekt > Beschneidungspfad > Optionen... nur nährungsweise ein Pfad zur Freistellung verwendet wird).
Nachteil: Auswählen kann man den Alphakanal nur, wenn man das Bild über den Platzieren-Dialog platziert und dort dann auch den Haken "Importoptionen anzeigen" gesetzt hat. Mühsame Sache, wenn es sich um viele Bilder handelt. Vor allem ziehe ich die Bilder lieber per Drag&Drop ins Dokument.
Eigentlich unglaublich, dass das auch nach über einem Jahrzehnt und zu Zeiten, wo jedes Jahr ein neues "großes Update" erscheint, immer noch so umständlich ist.

Zum Glück kann man in InDesign ja fast alles mit einem Skript regeln...

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Elektromobilität, die Henne und das Ei

Beim zögerlichen Vorankommen der Elektromobilität wird oft darum gestritten, ob es nun zu wenig akkubetriebene Autos gibt, weil es an der Ladeinfrastruktur hapert oder ob es an der Ladeinfrastruktur hapert, weil es zu wenig akkubetriebene Autos gibt.

Ich finde: Weder noch!

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Tote WD MyCloud wiederherstellen

Vor 3-4 Jahren hatte ich mir eine Western Digital MyCloud angeschafft, um mein heimisches Backup zu meinen Eltern rüberzuspiegeln.

Vor kurzem ist die Platte nach einem geplanten Neustart allerdings nicht mehr im Netzwerk erschienen. Die Status-LED leuchtet gelblich und auf dem Router taucht das Gerät nicht mehr auf.
In der Doku ist nur etwas über eine rote LED zu finden, aber Rot ist das nie und nimmer und die Erklärungen für die rote LED sind sowieso manigfaltig.

Da die Festplatte im Netzwerk nicht mehr aufzufinden ist und es auch sonst keine Schnittstellen gibt, um von außen irgendwas reparieren zu können (nein, die USB-Schnittstelle ist leider nur dazu da, eine weitere externe Platte zur Erweiterung an das NAS zu hängen), blieb nur der Griff zum Schraubenzieher.

Aber die gute Nachricht: Die Platte ließ sich wieder reparieren und die Daten waren sogar noch zu retten (was für mich allerdings keine Priorität hatte, da es sich sowieso nur um das Backup eines Backups handelte).

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apfel-z Comic
 
RemoteDesktop-Verbindung auf neueren Windows-Server

Ich verwende normalerweise die Kommandozeilen-Binary rdesktop, um mich vom Mac aus via RemoteDesktop mit Windows-Servern in der Firma zu verbinden.

Dies hatte bisher auch recht gut funktioniert, bis ein neuer Windows-10-Server aufgesetzt wurde und ich mich auf einmal nicht mehr verbinden konnte.

Auch das offizielle RemoteDesktopVerbindung-Programm von Microsoft verweigerte mit der Meldung "Die Identität des Computers, mit dem Sie eine Verbindung herstellen möchten, kann von Remotedesktopverbindung nicht überprüft werden" die Verbindung (eine typische Microsoft-Meldung, mit der sich nicht viel anfangen lässt).
Ich muss zugeben: Ich verwende dieses Programm in Version 2, wo bereits eine Version 10 existiert...die allerdings MacOS X 10.10 voraussetzt.

Es hat sich herausgestellt, dass RemoteDesktop inzwischen ein neues Sicherheitsprotokoll einsetzt, welches sowohl von meinem Kommandozeilen rdesktop wie auch vom Microsoft-Client in Version 2 nicht unterstützt wird.
Wenn man auf den Server zur Version 1 des Sicherheitsprotokolls zurückkehrt, können ältere Clients die Verbindung problemlos herstellen.
Dazu muss allerdings ein Registry-Eintrag auf dem Server geändert werden:

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apfel-z Comic
 
Google Chrome: Dies ist keine sichere Verbindung!
Die rechts abgebildete Warnung hat sicher schon jeder einmal gesehen, der ab und an Google Chrome verwendet. Konnte das Zertifikat einer https-Seite nicht verifiziert werden, erscheint jene Meldung.

Will man sich gerade in seinen Online-Banking-Account einloggen, wäre es auf jeden Fall ratsam, das Fenster zu schließen (keine Ahnung, was der Button "Zurück zur sicheren Website" bringen soll...welche sichere Website?).
Will ich die Angebote bei Aldi durchblättern kann es mir eigentlich wurscht sein, wenn jemand mitliest oder ganz hinterhältig den Preis für die Salami fälscht.

Um weiter zu kommen, muss man erst auf das unscheinbare "Erweitert" links unten klicken und dann auf einen weiteren Link "Ich bin mir des Risikos bewusst, bitte führe mich doch auf diese Seite". Ein Wunder, dass Google derartige Gefahren für Leib und Leben überhaupt noch zulässt.

In der Firma bin ich mit solchen Bremsklötzen des öfteren konfrontiert. Sogar für diverse Intranet-Seiten, wo nur dieselben Admins einen Man-in-the-middle-Attack ausführen können, die auch für die Intranet-Seiten verantwortlich sind, kommt immer wieder die Meldung und das Rumgeklicke nervt einfach nur.

Sicherheitsfanatiker werden nun sagen, dass sich die hiesige IT besser mit Zertifikaten und dem Proxy-Server auseinandersetzen muss, aber ich als einfacher Anwender habe letztendlich das Problem am Hals.

Interessanterweise gibt es noch eine einfachere Möglichkeit, als die beiden Klicks auf "Erweitert" & Co:

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apfel-z Comic
 
InDesign CS5 und höher: Automatische Inhaltsauswahl
Ich habe keine Ahnung, was in die Entwickler von InDesign gefahren ist (wobei mich hier schon seit Jahren nichts mehr wundert), aber wie kann man nur auf die Idee kommen, es könnte für irgend einen Layouter praktisch sein, dass man statt den gesamtem Bildrahmen nur den Inhalt verschiebt, wenn man (zufällig) in die Rahmenmitte klickt...?
Man kann es den Usern ja schon noch zumuten, statt eines einfachen Klicks einen Doppelklick zu machen, wenn man den Inhalt verschieben möchte, anstatt das Objekt selbst.

Kurz erklärt: Seit Version CS5 erscheint bei Bildrahmen in der Rahmenmitte ein doppelter Kreis, wenn man mit der Maus über eben jenen fährt. Dies ist oben im Screenshot zu sehen.

Hat man nun das Auswahlwerkzeug aktiv (schwarzer Pfeil) und möchte den gesamten Bildrahmen verschieben, klickt aber zufällig genau in die Rahmenmitte in den Bereich des Kreises (was nicht selten der Fall ist), verschiebt man dummerweise nicht den Rahmen, sondern nur dessen Inhalt. Und meist landet der Inhalt dann irgendwo außerhalb des Rahmens und nach dieser Aktion ist noch dazu das Direkt-Auswahlwerkzeug (weißer Pfeil) aktiv, welches man eigentlich nicht benötigt.
Apfel-Z, V und neuer Versuch. Nerv!

Ich hatte die Voreinstellungen schon ein paar Mal durchforstet, aber nach Jahren des Leides hatte ich es doch einmal riskiert, Google zu fragen. Und siehe da: Es gibt überraschenderweise doch eine Linderung für mein Wehwehchen. Nicht unbedingt da, wo ich es erwartet hätte und auch nicht unbedingt unter einer Bezeichnung, die ich gesucht hätte.

Die Lösung ist im Menü "Ansicht" zu finden und nennt sich "Inhaltswerkzeug ausblenden".
Wäre ich nie auf die Idee gekommen, das mal für diesen Zweck anzuklicken.
 
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