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Android 7 auf Kindle KFSOWI/SOHO (3. Generation)

Ich hielt Tablets schon immer für unnützes Zeug, hatte mir dann bei einer günstigen Amazon-Aktion anno 2013 nen Kindle Fire Tablet zugelegt, um mich eines Besseren belehren zu lassen und musste dann doch feststellen: Tablets sind unnützes Zeug!
Okay, mit Amazons FireOS kann man auf jeden Fall nichts anfangen, deshalb hatte ich mir damals gleich eine CustomROM auf das Gerät gespielt (IceROM oder so ähnlich), welches ein mehr oder weniger reines Android-Erlebnis lieferte. Trotzdem staubte der Kindle im Schrank vor sich her.

Bei einem Ausflug wollte ich es immerhin als Unterhaltungsgerät mitnehmen und die Offline-Funktionalität von Amazon Prime nutzen...allerdings lies sich keine neue App mehr installieren, da irgendwie PlayStore zu veraltet und irgendwie ließ sich auch nichts mehr updaten.
Das IceROM ist sowieso nie aus seinem Alpha-Stadium hinaus gekommen und ich wollte den Kindle schon auf eBay setzen, als ich doch noch über eine überraschend aktuelle ROM für meinen betagten Kindle stolperte.

Ein findiger Entwickler hat das (momentan) auf Android 7.1.2 basierende EvolvROM für den Kindle 3. Generation von anno 2013 (Codename KFSOWI oder SOHO; Erkennungs- und Alleinstellungsmerkmal, dass es weder vorne noch hinten eine Kamera besitzt) umgestrickt.
Nach ein paar Versuchen war mein Kindle nützlicher denn je...aber irgendwie dennoch unnütz. Immerhin kann ich nun bei der nächsten Bahnfahrt einen Film via Amazon Prime schauen.

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PlayStore und Updates

Über die Updaterei musste man sich, seit es die smarten Phones, gibt keine großen Gedanken mehr machen: Musste man früher auf dem Computer noch hinterher sein, damit seine Programme alle auf dem neusten Stand sind und für jedes Programm auf der Herstellerseite nach der aktuellsten Versionsnummer suchen, so updatet der Google Play Store alle Programme mit einem Klick oder auf Wunsch sogar automatisch im Hintergrund.

Die Frage ist nur: Will man wirklich immer alle Programme updaten?

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Genug der Messenger!

Als ob mit WhatsApp, Telegramm, Viber & Co. nicht schon genug Messenger auf dem Markt wären, bringt Google nun gleich zwei weitere neue Messenger auf den Markt!

Will man sämtliche Messenger von Google nutzen oder genutzt haben, stünden/standen Google Talk, Google Voice, Messenger, Hangouts, Hangouts Meet, Hangouts Chat, Supersonic Fun Voice Messenger, Allo und Duo auf der Auswahlliste. Manch ein Dienst wurde eingestampft, der eine in den anderen umgewandelt, aufgesplittet, integriert oder einfach nur umbenannt. Wahrscheinlich habe ich dabei sogar noch einen vergessen.
Neun verschiedene Messenger! Das ist der google'sche Spitzenwert des immer wiederkehrenden "Rad neu erfindens".

Dabei ist mir erst einmal egal, ob es die jeweiligen Messenger noch nicht oder nicht mehr existieren – würde ich jeden Messenger verwenden wollen, den Google im Laufe der Zeit angeboten hat, würde mein Freundeskreis mich inzwischen für vollkommen verrückt halten. "Bitte kontaktiert mich nun nicht mehr via Google Talk, ich benutzt nun Hangouts. Ihr müsst das installieren!"..."Bitte kontaktiert mich nun via Messenger"..."Ah ne, habe alles deinstalliert, ihr erreicht mich nun nur noch via Allo. Außer, ihr wollte einen Videochat, dann müsst ihr noch Duo installieren".
Das kommt in etwa den nervigen Freunden gleich, die vor 10 Jahren jährlich ihre E-Mail-Adresse oder Handynummer gewechselt hatten.

Zum Glück verwenden alle, die ich in meinem Adressbuch so finde, WhatsApp. Durchgehend. Seit Jahren schon.

Wieso dann schon wieder einen x-ten neuen Messenger installieren, den ich im Endeffekt sowieso nicht verwenden kann, weil ihn keiner meiner Freunde installiert hat?

Den Mehrwert, den dieser eine neue Messenger dafür mit sich bringen muss, müsste unvorstellbar sein. Denn mit einem Messenger will ich Texte schreiben, Bilder/Dateien austauschen, im besten Fall noch "Telefonieren" und "Videochatten". Das kann nun so gut wie jeder andere Messenger, der auf dem Markt ist und dass der Messenger für mich antwortet und jedes Katzenbild als "süß" kommentiert...mal schauen, ob das wirklich der große Wurf sein wird. Ich warte schon auf die ersten Teenager-Dramen, weil der Bot beim Chatten etwas Falsches geschrieben hat.

Hey, Google:
Wir sind von eurem ganzen Messenger-Wirrwarr verwirrt und verwenden lieber nichts von alldem, bevor nach 1-2 Jahren sowieso der Saft abgedreht wird und wir alle etwas anderes installieren müssen.
Steckt eure Kreativität lieber irgendwo anders rein.
 
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Zertifikat unter Android installieren

Sie sind inzwischen überall. Zertifikate! Für mich derselbe Fluch wie ICC-Profile. Aber naja, man muss damit leben lernen.

Letztens wollte ich ein Zertifikat, welches ich unter großen Mühen endlich erstellt hatte, auf mein Handy bringen. Am Computer zieht man es nur in das Schlüsselbund-Dienstprogramm, das hatte ich mir unter Android nicht schwieriger vorgestellt. Denkste!

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Wieso mein neues gerootetes Moto X kein CustomROM bekommen hat

Was hatte ich auf meinem alten Nexus S an CustomROMs ausprobiert. Ich will gar nicht wissen, wie viel Zeit ich da immer verbraten hatte, um alles wieder zum Laufen zu bekommen, bis ich überhaupt mal auf Titanum Backup kam, um in kürzester Zeit alle Programme und Programm-Einstellungen wieder herzustellen.

Als das Nexus S geschwindigkeitsmäßig mehr und mehr zur Zumutung und durch ein Moto X der ersten Generation ersetzt wurde, hatte ich auch kurz mit dem Gedanken gespielt, gleich das mir sehr ans Herz gewachsene SlimROM aufzuspielen. Aber nur kurz...

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Eierlegende Tastatur-Wollmichsau: Multiling O Keyboard
Als langjähriger Swype-Nutzer teste ich ab und zu andere Tastaturen, kehre aber meist schon nach einem Tag wieder zu Swype zurück, da es für meinen Geschmack an Usability mangelt.
Bei Multiling O Keyboard bin ich nun allerdings hängen geblieben.

Wieso ich überhaupt etwas anderes als Swype benutzen möchte?
Bei Swype regen mich inzwischen einige Bugs auf, die sich von Update zu Update eingeschlichen haben und sogar nach Jahren (!) nicht behoben werden. Da kann man noch so viel in's Beta-Tester-Forum schreiben.
Ich möchte einfach keine Tastatur verwenden, bei der man Angst haben muss, dass sie nach einem Update nicht mehr brauchbar ist, da auf einmal das Tastatur-Layout anders ist oder auf einmal das Handy zu langsam für sie ist und nur noch jedes zweite geswipte Wort auftaucht oder Worte falsch korrigiert werden, weil die Wörterbucher anderer Nutzer, die kein Deutsch können, auf einmal in mein Wörterbuch aufgenommen wurden, oder oder oder.

Die Multiling O Keyboard-Tastatur lässt sich kostenlos aus dem Google Play Store herunterladen – ebenso wie haufenweise Sprach-Pakete (nützlich könnten zum Beispiel Deutsch und Alemannisch sein) und das Autocomplete-Plugin.
Eine Übersicht aller Sprachpakete/Plugins ist hier zu finden.

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Moto X 1. Generation (2013) rooten

Nach vier Jahren wurde es mir mit meinem immer langsamer werdenden Nexus S doch etwas zu bunt. Das Nexus S kann ja eigentlich nicht mal etwas dafür und wäre immer noch top, wenn die Programme nicht (aus mir unerklärlichen Gründen) nach immer mehr Speicher und Leistung lechzen würden.
Wieso ist Google's Notizen-Programm inzwischen 18MB groß und braucht immer mehr und mehr Zeit, wenn ich es öffne? Ich will doch nur eine Text-Notiz eintippen! So geht's auch mit vielen anderen Programmen.
Aber da ich nicht unbedingt zu Android 4.2 oder noch älter zurückkehren will und dann wohl auch dort dasselbe Problem habe, wenn ich aus Versehen auf den großen Update-Button kommen sollte, muss halt doch mal ein mehr oder weniger neues Telefon her.

Meine Wahl ist auf das 2013er Moto X gefallen. Inzwischen recht günstig gebraucht zu haben (während die neuen Nexus-Handies ja für einen unverschämten Preis über die Ladentheke gehen), beinahe-Stock-Android und relativ einfach zu rooten.
Die Betonung liegt auf relativ. Ein paar Probleme, für die ich mir Lösungen zusammen suchen musste, traten dann doch auf und deshalb dieser Artikel...

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Selbst gehosteter Latitude-Ersatz

Vielleicht erinnert sich noch jemand an Google Latitude – einen Service von Google, bei dem man den aktuellen Standort von sich selbst und Freunden/Verwandten (die einem eine Freigabe erteilt haben) in Google Maps einsehen konnte.

War ab und zu praktisch, meistens natürlich auch reine Spielerei; so oder so am 9. August 2013 leider von Google eingestellt worden (um nun 4 Jahre später wieder irgendwie in Google Maps aufzugehen).
Google argumentiert natürlich, dass der komplette Funktionsumfang in Google+ enthalten sei, aber irgendwie ist dies nicht mehr so ganz dasselbe und außerdem braucht man dazu auf dem Handy die Google+-Äpp, welche bei mir und meiner Verwandtschaft einerseits wegen nicht-Gebrauchens und andererseits wegen Speicherplatzverschwendung (60MB können eine große Rolle spielen, wenn nur noch 200MB interner Speicher frei sind) nicht installiert habe. (Nachtrag: Ist inzwischen auch schon wieder Geschichte. Mein selbst gehostetes OwnTracks läuft allerdings immer noch)

Letztens stolperte ich allerdings auf einen Ersatz für das tote Google Latitude (es möge wie der Google Reader, welchen ich ebenfalls selbst hoste in Frieden ruhen), welchen man selbst hosten kann.

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VPN
Eine VPN-Verbindung vom Handy zum Heimnetz aufzubauen macht für mich aus zwei Gründen ab und zu Sinn:
  • Per Kommandozeile schnell was am Mac nachschauen/erledigen oder mir Daten in die Dropbox kopieren
  • In einem offenen WLAN eine verschlüsselte Internetverbindung nutzen
  • Je nachdem als ein dritter möglicher Punkt, sofern man die Fritz!Box als VoIP-Server verwendet und auf dem Handy die dazugehörige Fritz!Fon-App: Über die VPN-Verbindung telefonieren (mache ich aber nicht)

Für die VPN-Verbindung zwischen meinem Handy in der Hand und der FritzBox zu Hause verwende ich nicht die VPN-Funktion aus dem System, sondern das VPN Widget.

(Nachtrag: Ab Android 4.4 hatte ich mit dem VPN WIdget einige Probleme und bin zu VPNCilla gewechselt).

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Llama-Tipps: Automatische Bildschirmrotation

Das für mich unverzichtbar gewordene Programm Llama hatte ich hier bereits vorgestellt.
In einer kleinen Reihe will ich alle für mich praktischen Llama-Regeln vorstellen. Alle bereits vorgestellten Regeln findet ihr auf dieser Seite rechts unten unter "Verwandte Artikel".

Die automatische Bildschirm-Rotation auf Handies und Tablets ist für mich eher ein Fluch als Segen. Bei der kleinsten falschen Bewegung dreht sich der Bildschirminhalt um 90°, was in den wenigsten Programmen Sinn macht.
Für mich persönlich macht die Bildschirmrotation eigentlich nur beim Galerie-Programm Sinn, mit dem ich Bilder betrachte.

Es gibt Programme, die die Bildschirmrotation je nach Programm im Vordergrund aktivieren oder de-aktivieren, aber da ich Llama sowieso installiert hatte, dachte ich mir "Das kann Llama doch sicher auch!".

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Llama-Tipps: Akku schonen bei schlechtem Netz

Das für mich unverzichtbar gewordene Programm Llama hatte ich hier bereits vorgestellt.
In einer kleinen Reihe will ich alle für mich praktischen Llama-Regeln vorstellen. Alle bereits vorgestellten Regeln findet ihr auf dieser Seite rechts unten unter "Verwandte Artikel".

Mal wieder mit dem Auto oder Zug unterwegs, kein Netz und wenn mal wieder ein Netz vorhanden ist einen leeren Akku?
Die Netzsuche kostet sehr viel Strom, deshalb habe ich mir eine Llama-Regel gemacht, die das Handy automatisch in den Flugmodus versetzt, sobald kein Netz vorhanden ist (und im 30-Minuten-Takt prüft, ob wieder ein Netz vorhanden ist).

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Llama

Llama hat bis auf das Programmicon mit dem Lama nur wenig bis garnichts gemeinsam.

Mit Llama lassen sich an Hand bestimmter Regeln bestimmte Ereignisse auslösen. Dies ist extrem praktisch und soetwas hatte ich ein Jahr lang gesucht, bis ich endlich über diese Software gestolpert bin...und gratis ist Llama auch noch! (Der Entwickler freut sich allerdings über jede Spende, die er sich auch verdient hat)

Nach dem Umstieg von Nokia/Symbian auf Android hatte ich eines ganz besonders vermisst: Die Profile. Schnell war mein Handy immer mundtot gemacht, leise Töne eingestellt, damit die Kollegen am Arbeitsplatz nicht gestört werden oder alles so eingestellt, dass ich einen Anruf zu Hause auch hören kann, wenn ich mich in einem anderen Zimmer befinde.

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Android XPosed
Ein großer Vorteil von CustomROMs sind die zusätzlichen Funktionen, die so ein CustomROM bietet. Ich denke da im Fall des von mir verwendeten slimrom an die Musiksteuerung mit Lautstärken-Tasten, Taschenlampe vom Lockscreen aus aktivieren, Reboot-Funktion im Ausschalt-Menü und und und... Ebenso dürfte der eine oder andere schon von Zusatzfunktionen wie PIE-Controls oder der Holo-Funktion von ParanoidAndroid gehört haben, mit der man schnell die neu eingegangene E-Mail lesen kann, ohne vom aktiven Programm in das E-Mail-Programm wechseln zu müssen.

Wer kein CustomROM installieren will oder kann (weil es für sein Gerät womöglich keines gibt), dem lege ich das XPosed Framework an's Herz. Ein gerootetes Handy ist Voraussetzung!

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Wie synchronisiere ich am besten meine Musik?
In Zeiten von Gigabyteweise Speicherkapazität im Handy wird wahrscheinlich nur noch die wenigsten zusätzlich einen iPod mit sich rum schleppen.

Ich selbst greife via Internet von unterwegs auf meine gesamte Musik-Bibliothek zu (so spielt die Speicherkapazität nichtmal eine Rolle); für Gegenden ohne Internet oder Urlaub im Ausland habe ich eine kleine Sammlung an MP3s fest auf dem Gerät gespeichert. Mal den einen oder anderen Titel auszutauschen ist einfacher, als man denken mag (und vor allem: Einfacher, als bei einem iPhone...hehe...)

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Das Handy als Festnetztelefon: VoIP

Ein gravierender Vorteil eines Android-Handies ist für mich der integrierte SIP-Client.
Ein integrierter SIP-Client war schon damals Kaufargument für mein Nokia E60 anno 2005 oder 2006 und mitunter der Grund, nicht einmal mit dem Gedanken zu spielen, mir ein iPhone zuzulegen (welche auch in der aktuell siebten Generation noch keine SIP-Unterstützung bieten).

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